Multitasking und IQ: Warum Aufgabenwechsel so viel kosten
Multitasking senkt den messbaren IQ während der Aufgabe um bis zu 10 Punkte. So beeinflusst Task-Switching Arbeitsgedächtnis und Fehlerquote.
Die meisten halten sich für gute Multitasker. Die Forschung ist eindeutig: Niemand ist es – das Gehirn wechselt zwischen Aufgaben, und jeder Wechsel kostet Zeit, Genauigkeit und Kapazität.
Multitasking ist ein Mythos
Der präfrontale Kortex kann eine komplexe Aufgabe im Arbeitsgedächtnis halten. Was wir Multitasking nennen, ist schnelles Task-Switching.
Die Wechselkosten
Jeder Wechsel kostet 0,5–2 Sekunden Reorientierung. Bei komplexen Aufgaben können bis zu 40 % der Arbeitszeit in Wechseln verloren gehen. Die Fehlerquote verdoppelt sich.
Auswirkung auf den IQ
Eine King's-College-Studie zeigte, dass Multitasking den messbaren IQ vorübergehend um 10 Punkte senkt – stärker als eine Nacht ohne Schlaf.
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Benachrichtigungen aus, in 25–50-Minuten-Blöcken arbeiten, E-Mails bündeln. Kombiniere mit Achtsamkeit.
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Häufige Fragen
- Wie stark senkt Multitasking den IQ?
- Eine klassische Studie des King's College London zeigte, dass Multitasking (E-Mail + Anrufe + Text) den messbaren IQ vorübergehend um 10 Punkte senkt – stärker als eine Nacht ohne Schlaf.
- Gibt es Multitasking überhaupt?
- Nicht wirklich. Der präfrontale Kortex hält eine komplexe Aufgabe zur Zeit. Was wir Multitasking nennen, ist schnelles Wechseln – jeder Wechsel kostet 0,5–2 Sekunden Reorientierung.
- Wie trainiert man Monotasking?
- Benachrichtigungen abschalten, in 25–50-Minuten-Blöcken mit klaren Pausen arbeiten und E-Mails in festen Zeitfenstern bündeln. Kombiniere mit Achtsamkeit für dauerhaften Fokus.