HintergrundVeröffentlicht 20. Juli 20266 Min. Lesezeit

Gardners multiple Intelligenzen: Was die Theorie wirklich sagt

Howard Gardner schlug 1983 vor, dass Intelligenz nicht eine, sondern acht unabhängige Fähigkeiten umfasst. Wie sich die Theorie zur modernen IQ-Forschung verhält.

1983 stellte der Harvard-Psychologe Howard Gardner mit Frames of Mind die IQ-Tradition infrage. Seine Idee: Intelligenz ist nicht eine, sondern mindestens acht unabhängige Fähigkeiten.

Die acht Intelligenzen

Linguistisch, logisch-mathematisch, räumlich, musikalisch, körperlich-kinästhetisch, interpersonell, intrapersonell und naturalistisch. Ein klassischer IQ-Test misst vor allem die ersten beiden.

Was Kritiker sagen

Empirisch korrelieren die meisten kognitiven Fähigkeiten (g-Faktor), was gegen völlige Unabhängigkeit spricht. Siehe unseren Leitfaden wie ein IQ-Test funktioniert.

Praktische Bedeutung

Für Online-Testende gilt: Eine einzelne IQ-Zahl beschreibt einen schmalen Ausschnitt. Siehe auch IQ oder EQ.

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Häufige Fragen

Welche acht Intelligenzen sind es?
Linguistisch, logisch-mathematisch, räumlich, musikalisch, körperlich-kinästhetisch, interpersonell, intrapersonell und naturalistisch.
Ist die Theorie wissenschaftlich anerkannt?
Sie war einflussreich in der Pädagogik, ist in der Psychometrie aber umstritten. Empirisch korrelieren die meisten kognitiven Fähigkeiten miteinander (g-Faktor).
Wie verhält sich die Theorie zu IQ-Tests?
Klassische IQ-Tests messen vor allem linguistische und logisch-mathematische Intelligenz. Gardners Rahmen erinnert daran, dass eine einzelne IQ-Zahl nur einen schmalen Ausschnitt beschreibt.

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