HintergrundVeröffentlicht 20. Juli 20265 Min. Lesezeit

Bewegung und IQ: Wie Sport das Gehirn stärkt

Regelmäßiges Ausdauertraining vergrößert Hirnregionen, die für das Gedächtnis wichtig sind, und verbessert die kognitive Leistung. So viel Bewegung wirkt messbar.

Körperliche Bewegung ist einer der bestbelegten Wege, kognitiv besser zu werden. Die Wirkung ist keine Magie – sie beruht auf messbaren biologischen Veränderungen im Gehirn.

Was die Forschung zeigt

Ausdauertraining erhöht BDNF, einen Wachstumsfaktor, der die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus fördert. Erickson et al. (2011) zeigten, dass Ältere, die ein Jahr lang dreimal wöchentlich 40 Minuten gingen, einen größeren Hippocampus bekamen.

Ausdauer oder Kraft?

Ausdauertraining hat die stärkste Evidenz für die fluiden Fähigkeiten, die in Intelligenztests gemessen werden.

Wie viel?

150 Minuten moderater Aktivität pro Woche reichen, um kognitive Effekte zu sehen. Testen Sie sich in unserem kostenlosen IQ-Test.

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Häufige Fragen

Erhöht Sport den IQ?
Bei Erwachsenen hebt Sport die zugrunde liegende Fähigkeit kaum, verbessert aber zuverlässig Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktionen. Bei Kindern ist regelmäßige Aktivität mit besseren Schulergebnissen und moderaten IQ-Zuwächsen assoziiert.
Ausdauer oder Kraft?
Ausdauertraining hat die stärkste Evidenz für fluide Intelligenz und Hippocampus-Wachstum. Krafttraining hilft ebenfalls den exekutiven Funktionen. Kombination bringt am meisten.
Wie viel ist nötig?
150 Minuten moderater Aktivität pro Woche (WHO-Richtlinie) reichen aus. Schon 20 Minuten zügiges Gehen verbessern Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis kurzfristig.

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